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    Feinsteinzeug glasiert und unglasiert

    Trockengepresste keramische Fliesen und Platten mit niedriger Wasseraufnahme (E< 0,5% EN 114411 Gruppe B Ia)
    Anwendungsbereich: Wand und Boden, innen and außen

    Flecken-Lexikon

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    Flexkleber

    Fliesenkleber, Flexkleber (Dünnbettmörtel). Die geforderten Eigenschaften sind in der DIN 18156 (Stoffe für keramische Bekleidungen im Dünnbettverfahren) niedergelegt.

    Flexkleber wird vor allem zur Verlegung keramischer Wand- und Bodenbeläge im Trocken-, Nass- und Unterwasserbereich sowie auf Verbundabdichtungen im Innen- und Außenbereich verwendet. Zudem ist er für die Verklebung von Steinzeug, Feinsteinzeug, Spaltplatten, Handformsteine, Glasmosaik, Klinkerriemchen und großformatige Fliesen und Platten geeignet.

    Er besitzt eine sehr lange, klebeoffene Zeit, hohe Standfestigkeit und Haftfestigkeit. Flexkleber ist verformungsfähig, spannungsausgleichend, mit hoher Verbundhaftung. Außerdem ist er wasserfest, frostsicher und temperaturbeständig (bis +80°C).

    Es werden 3 Arten von Fliesenkleber und Flexkleber unterschieden

    1. Hydraulisch erhärtende Fliesenkleber und Flexkleber sind meist kunstoffvergütet, kostengünstig sowie wasser- und frostbeständig.
    2. Dispersionsklebstoffe auf Basis von PVAC und Acryl sind flexible Fliesenkleber, die in der Regel nicht wasserbeständig sind und nur für Innenwandbeläge verwendet werden sollten.
    3. Epoxidharzklebstoffe, sind 2-komponentige Fliesenkleber auf der Basis von Epoxidharz. Sie sind chemisch beständige hochwertige Fliesenkleber.

    Fliesengröße

    Fliesengröße

    Formate von Fliesen werden im Nennmaß angegeben, das sich aus dem Werkmaß (angestrebtes Fertigungsmaß) und der Fugenbreite zusammensetzt.
    In der industriellen Herstellung von Fliesen kommt es zu Schwankungen in der Größe, dem Fliesen-Kaliber.

    Beispiel:
    Nennmaß = Werkmaß + Fuge
    Werkmaß = angestrebtes Fertigungsmaß

    Frostsicherheits-Garantie

    Temperaturunterschiede der Jahreszeiten stellen einen keramischen Bodenbelag im Außenbereich stark auf die Probe. Die Keramik muss je nach regionaler Lage manchmal bis zu 70°C Temperaturschwankungen durch Frost- und Tauwechsel standhalten. Dafür ist eine fachgerechte Verlegung ebenso Grundvoraussetzung wie die Frostbeständigkeit der Keramik selbst. Eine Fliese wird erst dann „frostbeständig“ genannt, wenn keramische Fliesen und Platten die Prüfnorm DIN EN ISO10545-12  bestehen. In 100 simulierten Frost- und Tauwechseln von +5°C bis –5°C wird geprüft, ob die Keramik unter Laborbedingungen diesen Temperaturschwankungen standhält. Gerade bei Sonneneinstrahlung im Winter und Frost in der Nacht treten innerhalb kürzester Zeit extreme Temperaturschwankungen auf.

    Unsachgemäße Verlegung oder Verlegung auf mangelhaften Untergründen können Frostschäden auch bei normgerechten Fliesen verursachen.

    Fugen

    Um durch den Herstellungsprozess bedingte Toleranzen auszugleichen, empfiehlt sich bei der Verlegung – je nach Fliesengröße und gewünschter Optik – eine entsprechende Fuge auszubilden.

    Empfohlene Fugenbreiten:Kantenlänge bis 150 mm Fugenbreite von 1,5-5 mm
    Kantenlänge über 150 mm Fugenbreite von 2-8 mm

     
    Im Allgemeinen setzt sich die Fugenbreite aus der Differenz von Nennmaß und Werksmaß zusammen.

    Neben dem Ausgleichen o. g. Toleranzen schützt die Fuge den Belag vor eindringendem Wasser und Schmutz, eine auf Zementbasis hergestellte Fuge verhindert das Eindringen von Bakterien, Pilzen etc.


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